Die Bedrohung von Bitcoins elliptic curve cryptography (ECC) durch Quantencomputer ist etabliert, und der Zeitplan für kryptografisch relevante Quantencomputer (CRQCs) deutet weiterhin auf die frühen 2030er-Jahre hin. Die Migration zu Post-Quantum-Kryptografie ist im Gange: Output-Typen und Signaturschemata werden aktiv verglichen, und Rescue-Protokolle entwickeln sich parallel dazu weiter. Was mit Coins geschieht, die nicht migrieren können, bleibt umstritten.
All dies sind Bestandteile der Transition. Keiner davon beantwortet jedoch, wie sich diese Bestandteile gemeinsam auflösen. Für Holder hängt das Ergebnis davon ab, ob die Koordinations-Timeline schneller vorankommt, als sich die Bedrohungs-Timeline verdichtet. Genau in dieser Lücke liegt Bitcoins tatsächliches Quantum-Computing-Risiko.
Zwei mögliche Antworten auf Konsensebene sind bereits gut dokumentiert: Ein Teil der verwundbaren Coins wird unabhängig von allem anderen unmigriert bleiben, und der Konsens könnte in einen umstrittenen Fork zerbrechen. Die drei folgenden Szenarien hängen weniger davon ab, was das Netzwerk entscheidet, sondern vor allem vom Timing.
Im ersten Szenario wird die Migration mit ausreichend Puffer abgeschlossen. Im zweiten preist der Markt das Quantum-Risiko lange neu ein, bevor eine fähige Maschine existiert. Im dritten entsteht diese Fähigkeit, ohne angekündigt zu werden, und die Migration verläuft auf Basis einer Bedrohungseinschätzung, die falsch ist. Jedes Szenario stellt andere Anforderungen an Holder, und jedes hat ein Signal, das zeigt, welcher Druck gerade die Führung übernimmt.





