1. a16z kündigt Lizenzen für NFTs an
Die Fakten:
- Am Mittwoch veröffentlichte die Kryptoabteilung von a16z sechs Urheberrechtslizenzen mit dem Namen "Can't be evil", die von Creative Commons inspiriert sind.
- Die kostenlosen Lizenzen sollen dem NFT-Sektor helfen, sein "wirtschaftliches Potenzial" freizusetzen, indem sie NFT-Urheber dabei unterstützen, ihre Rechte an geistigem Eigentum (IP) zu schützen und freizugeben, und NFT-Inhabern durchsetzbare und zugängliche Rechte gewähren.
- Hiermit versucht a16z "den Zugang zu qualitativ hochwertigen Lizenzen demokratisieren und die Standardisierung in der gesamten web3-Industrie fördern".
- Die sechs verschiedenen Lizenzierungsoptionen unterscheiden sich in ihren Freiheitsgraden und können über die entsprechende Github-Referenz in den NFT-Smart Contract integriert werden.
Wieso das wichtig ist:
- Da es sich bei NFTs um eine neue Anlageklasse handelt, die durch die erlaubnisfreie Blockchain-Technologie ermöglicht wird, ist es absolut sinnvoll, maßgeschneiderte Lizenzen anzuwenden, um ihre einzigartigen Eigenschaften abzubilden und somit einen Industriestandard zu ermöglichen.
- Darüber hinaus dürften die neuen Lizenzen sowohl für Schöpfer als auch für Käufer eine Erleichterung darstellen, nachdem vage IP-Rechte immer wieder für Verwirrung gesorgt haben, da jedes Projekt einen anderen Ansatz für die Lizenzierung seiner NFTs verwendet.
- Moonbirds vom PROOF Collective beispielsweise hat vor kurzem die kommerziellen Rechte ihrer Inhaber durch den Wechsel zu einer CC0-Lizenz übernommen.
- Derzeit basieren die meisten verfügbaren Open-Source-Lizenzen auf dem US-amerikanischen Urheberrecht und gewähren nicht automatisch das Recht, das erworbene Kunstwerk zu vervielfältigen, anzupassen oder sogar öffentlich auszustellen.




