Den Weekly Wrap gibt es auch auf Spotify und Apple Podcasts. Es ist eine Zusammenfassung mit Hilfe von KI-Stimmen (auf Englisch verfügbar).
Die Top-Schlagzeilen dieser Woche
«MicroStrategy (MSTR) wurde in den Nasdaq 100 Index aufgenommen.» – Freitag, 13. Dezember 2024
- Am vergangenen Freitag wurde nach Börsenschluss bekannt gegeben, dass MicroStrategy neben Palantir Technologies und Axon Enterprise am kommenden Montag, den 23. Dezember, in den Nasdaq 100 aufgenommen wird. Der Nasdaq passt die Zusammensetzung des Nasdaq 100 Index jährlich an.
- Die Auswahl der Unternehmen, die in den Index aufgenommen werden, basiert in erster Linie auf der Marktkapitalisierung am letzten Handelstag im November. Die betreffenden Aktien müssen ausserdem bestimmte Anforderungen in Bezug auf die Liquidität und den Streubesitz ihrer Aktien erfüllen.
«Bitcoin-ETFs überholen Gold-ETFs beim verwalteten Vermögen.» – Dienstag, 17. Dezember 2024
- Am Montag haben Bitcoin-ETFs zum ersten Mal in der Geschichte Gold-ETFs überholt, und zwar innerhalb des ersten Jahres nach der Einführung der US-amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs. Das gesamte verwaltete Vermögen (AUM) aller Bitcoin-ETF-Produkte (Spot, Futures, Leveraged) erreichte 129 Milliarden US-Dollar und übertraf damit Gold-ETFs, die 128 Milliarden US-Dollar an AUM halten (Stand: Montag, 16. Dezember 2024).
- Eric Balchunas merkte an, dass, wenn man nur Spot-ETF-Produkte betrachtet, Bitcoin-Spot-ETFs bei 120 Milliarden US-Dollar liegen, verglichen mit 125 Milliarden US-Dollar für Gold. Dies ist auch historisch, da Bitcoin-Produkte erst seit etwa einem Jahr auf dem Markt sind.
«Fed senkt Zinssätze, sieht aber aufgrund der hartnäckig hohen Inflation weniger Senkungen im nächsten Jahr vor.» - Mittwoch, 18. Dezember 2024
- Am Mittwochabend MEZ kündigte die Federal Reserve eine erwartete Zinssenkung um 25 Basispunkte auf 4,25-4,50 Prozent an. Während diese Zinsentscheidung für den Markt keine Überraschung darstellte, überraschten die Stellungnahme des FOMC und die anschliessende Pressekonferenz von Fed-Chef Jerome Powell den Markt.
- Die Zinsprojektion der Fed für 2025 zeigt, dass die Prognose für Zinssenkungen von vier auf zwei im nächsten Jahr reduziert wurde. Powell erklärte, dass künftige Zinsanpassungen vorsichtiger vorgenommen werden können, und betonte, dass der weitere Weg von weiteren Fortschritten beim Abbau der Inflation abhängen wird, die in den letzten Monaten hartnäckig hoch geblieben ist.
Ein kurzer Krypto-Überblick: Hawkish FOMC löste starken Ausverkauf bei Risikoanlagen aus
Nach der FOMC-Sitzung und der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Mittwochabend MEZ kam es bei allen Risikoanlagen zu einem starken Ausverkauf. Während es bereits vor der Sitzung zu einer gewissen Abwärtsbewegung der Kurse kam, begann der Abverkauf erst während der Pressekonferenz von Jerome Powell. Der S&P 500 schloss am Mittwoch mit einem Minus von fast 3 Prozent und verzeichnete damit den schlechtesten Tag seit dem 5. August 2024. Der Nasdaq fiel ebenfalls um 3,5 Prozent.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels wird Bitcoin bei 94'500 US-Dollar, Ethereum bei 3'250 US-Dollar und Solana bei 181 US-Dollar gehandelt. Es scheint, als wäre der gestrige Ausverkauf nicht das Ende gewesen, da die meisten grossen Kryptowährungen derzeit unter den gestrigen Tiefstständen gehandelt werden.
Die gesamte Marktkapitalisierung der Kryptowährungen ist seit dem Erreichen des neuen Allzeithochs am Dienstag um 15 Prozent gesunken und liegt derzeit bei 3,15 Billionen US-Dollar, während sie am Mittwoch noch bei 3,73 Billionen US-Dollar lag.
Ein Blick zurück in den Dezember 2020 zeigt, dass die gesamte Marktkapitalisierung kurz vor Weihnachten eine Korrektur von 13 Prozent erlebte, wie in der folgenden Grafik dargestellt. Die Geschichte zeigt, dass solche Korrekturen ganz normal sind, selbst in bullischen Märkten. Nach dem Dezember 2020 erlebte die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung in den folgenden Monaten einen starken Anstieg der Bewertung. Die Geschichte wiederholt sich zwar nicht, aber es ist wichtig, solche Bewegungen in die richtige Perspektive zu rücken, und ein Blick in die Vergangenheit kann dabei sicherlich helfen.








