Im November 2012 fand das erste Bitcoin-Halving statt, ein bedeutender Meilenstein in der Geschichte von Bitcoin. Die Medienberichterstattung über das historische Ereignis war jedoch nicht vorhanden. Eine Analyse von digitalen Medienberichten über das Halving zeigt, dass Medien weltweit, bis zum Jahr 2016, dem Jahr des zweiten Halvings, nicht über das Bitcoin-Halving berichtet haben.
Prominente krypto-native Medien wie CoinDesk und Bitcoin-Echo gehörten zu den ersten, die über das Halving berichteten und das wachsende internationale Interesse an Bitcoin aufzeigten. In einem Artikel von Bitcoin-Echo vom 22. Dezember 2016 wurde darauf hingewiesen, dass das Bitcoin-Halving ein mit Spannung erwartetes Ereignis war und auch, dass sowohl die Bären als auch die Bullen enttäuscht wurden, da der Bitcoin-Kurs nicht besonders stark auf das Halving reagierte und nach dem Halving über einen langen Zeitraum stabil blieb. Coindesk veröffentlichte ein paar Tage vor dem eigentlichen Event einen Leitfaden zu Bitcoin-Halving-Partys, in dem erwähnt wurde, dass Bitcoin-Gruppen auf der ganzen Welt zusammenkommen, um das Halving zu feiern. Der Artikel wies auf verschiedene Halvingpartys auf der ganzen Welt hin, z. B. in Argentinien, Australien, Kanada, Frankreich und den Vereinigten Staaten.
Traditionelle Finanzmedien und Massenmedien beteiligten sich nicht aktiv am Diskurs über die ersten beiden Halvings in den Jahren 2012 und 2016. Dies änderte sich jedoch im Jahr 2020 beim dritten Bitcoin-Halving, als große Mainstream-Medien wie die Financial Times, Forbes oder sogar die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) begannen, über den Bitcoin-Halving zu berichten.
Der Artikel der Financial Times vom Januar 2020 trug die Überschrift "Bitcoin's halving won't boost its price" und endet mit dem folgenden Absatz, in dem der Autor die Idee widerlegt, dass das Bitcoin-Halving einen Einfluss auf den Bitcoin-Preis haben könnte:






