Das Erste, was ich ganz klar hervorheben möchte: Ein Quantencomputer ist keine schnellere Version eines klassischen Computers. Er ist eine völlig andere Art von Maschine. Er arbeitet mit einer grundlegend anderen Einheit von Information.
Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Bit, das stets einen eindeutigen Wert von null oder eins besitzt, liefert ein Qubit erst im Moment der Messung eine Null oder eine Eins. Hinter diesem Ergebnis verbirgt sich ein präziser Satz von Zahlen – eine für jede mögliche Konfiguration des Systems. Mit jedem zusätzlichen Qubit wächst die Anzahl der möglichen Konfigurationen des Computers exponentiell an.
Das ist wichtig, weil Qubits völlig neue Algorithmen ermöglichen – nicht einfach schnellere Versionen derselben Berechnungen, sondern grundlegend neue Verfahren, die auf Quanteninterferenz und Verschränkung beruhen. Solche Operationen können klassische Computer nicht in grossem Massstab nachbilden, zumindest nicht innerhalb eines praktisch relevanten Zeitraums. Die meisten dieser Algorithmen sind auf sehr spezifische Anwendungsfälle beschränkt. Einer von ihnen stellt jedoch eine direkte Bedrohung für die Kryptografie dar, auf der die Sicherheit von Bitcoin basiert.




