1. Finanzturbulenzen und Bankenkrise - Der Weg zur Kryptowährung?
Die Fakten:
- Nach dem letzten Weekly Wrap, in dem über die aktuelle Bankenkrise und das daraus resultierende "Unbanking der Kryptoindustrie" berichtet wurde, dauerte es nur zwei Tage, bis der 166 Jahre alte Schweizer Bankenriese Credit Suisse gerettet werden musste und anschliessend von der UBS übernommen wurde, die bereits in der Finanzkrise 2008 gerettet werden musste.
- Insgesamt wurde der Bankensektor hart getroffen, was zu einem erheblichen Rückgang der Bewertungen geführt hat, während die finanziellen Bedingungen weiterhin angespannt sind.
- Unser vollständiges Statement zu "The Credit Suisse Crash and the Case for Crypto".
Unsere Meinung:
- Eine bemerkenswerte Beobachtung, die in der aktuellen Banken- und Finanzkrise gemacht werden kann, ist, dass die Banken nicht aufgrund von ausfallenden Krediten und Darlehen, übermässiger Verschuldung oder anderen riskanten Unternehmungen gescheitert sind.
- Das Finanzvehikel, das die Banken zu Fall brachte, waren börsennotierte Staatsanleihen, die aufgrund der jüngsten Geldpolitik und der drastischen Zinserhöhungen einen enormen Wertverlust erlitten, was zu erheblichen nicht realisierten Verlusten führte, die bei den Anlegern Panik auslösten.
- Paradoxerweise wurde der Rückgang bei den "sicheren" Staatsanleihen durch die drastischen Zinserhöhungen verursacht, die aufgrund der steigenden Inflation vorgenommen wurden, die vor allem durch die übermässige Bereitstellung von Liquidität und der quantitativen Lockerung verursacht wurde, während die derzeitige Lösung für die Finanzturbulenzen erneut in der quantitativen Lockerung besteht, wodurch der Teufelskreis erneut in Gang kommt.
- Eine Anekdote aus der Ökonomie ist, wie die Geldpolitiker versuchen, die Wassertemperatur in der Dusche zu regulieren, wobei sie auf das derzeit kalte Wasser immer mit zu viel heissem Wasser reagieren, aber sobald das Wasser heiss wird, ist es zu heiss, so dass sie die Temperatur schnell wieder herunterdrehen, bis es wieder zu kalt wird und alles von vorne beginnt.
- Das ständige "Über- und Untersteuern" der aktuellen Geldpolitik verursacht einen Grossteil der aktuellen Volatilität, die wir im traditionellen Finanzsystem beobachten, während sich die Kryptomärkte inmitten der finanziellen Notlage zu entkoppeln scheinen und sich von den jüngsten Tiefstständen deutlich erholen.
- Eine wahrscheinliche Erklärung ist, dass angesichts der Probleme und der jüngsten Volatilität rund um die TradFi-Banken Krypto-Investitionen relativ gesehen nicht als so volatile und "riskante" Anlage erscheinen.
- Darüber hinaus haben viele Anleger und Marktteilnehmer zum ersten Mal aus erster Hand einige der vielen Mängel des Finanzsystems und seines Kumpelkapitalismus und nicht des wahren, freien Kapitalismus gesehen, was sie dazu veranlasst hat, das Krypto-Narrativ zu überdenken und sich für eine verstärkte Beteiligung in der Krypto-Anlageklasse zu entscheiden.
- Die aktuelle Entwicklung und Unterstützung für die Krypto-Anlageklasse inmitten von Finanzturbulenzen und Bankenkrise ist ein sehr starkes Signal für positive Zeiten in der Kryptowirtschaft.




