Den Weekly Wrap gibt es auch auf Spotify und Apple Podcasts. Es ist eine Zusammenfassung mit Hilfe von KI-Stimmen (auf Englisch verfügbar).
Die Top-Schlagzeilen dieser Woche
«Coinbase unterstützt den Entwurf des Gesetzes zur Marktstruktur für Kryptowährungen des Senate Banking Committee in der aktuellen Form nicht.» – Mittwoch 14. Januar 2026
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Am Mittwoch schrieb Brian Armstrong, CEO von Coinbase, auf Twitter dass Coinbase nach Durchsicht des Gesetzesentwurfs die Vorlage in der vorliegenden Form nicht unterstützen könne, weil zu viele Probleme bestünden.
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Armstrong führt zentrale Bedenken an darunter ein faktisches Verbot tokenisierter Aktien, Verbote von DeFi die der Regierung unbegrenzten Zugang zu den Finanzdaten der Nutzer verschaffen würden und damit das Recht auf Privatsphäre abschaffen. Ausserdem weist er auf Entwurfsänderungen hin, die die Erträge auf Stablecoins beschränken würden was im Ergebnis den grossen Banken in den USA erlauben würde ihre Konkurrenz quasi «auszuschalten».
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Er sagte zudem, dass er die Arbeit des Senats schätze, aber die aktuelle Fassung des Gesetzes materiell schlechter sei als der Status quo und dass er lieber gar kein Gesetz habe als ein schlechtes Gesetz. Er schloss seinen Tweet mit der Bemerkung, dass er optimistisch bleibe, dass man am Ende zu einem guten Ergebnis komme.
«Die Dienstagnacht veröffentlichten Verbraucherpreisindexdaten zeigen dass die Inflation derzeit nicht wieder beschleunigt.» – Dienstag 13. Januar 2026
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Die CPI-Daten zeigten einen Anstieg von 0.2 Prozent gegenüber November, was die jährliche Inflationsrate für Dezember im Vergleich zum Vorjahr auf 2.7 Prozent brachte. Die Gesamt- und Kerninflationsraten von 2.7 Prozent lagen unter den Raten vom Januar mit 3 Prozent beziehungsweise 3.3 Prozent.
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Obwohl Zölle weiterhin ein Risiko für die Inflation darstellen, sieht es aktuell so aus als ob die Inflation nicht wieder beschleunige und der Kernindex der Verbraucherpreise für Dezember ist mit 2.6 Prozent gegenüber dem Vorjahr sogar leicht tiefer ausgefallen als erwartet.
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Die Inflationsdaten bewegen jedoch scheinbar nichts Wesentliches für die Entscheidung der Federal Reserve bezüglich der Zinspolitik, wobei der Markt derzeit erwartet, dass die Fed den Leitzins unverändert im Bereich von 350 bis 375 Basispunkten belässt.
«Die Federal Reserve wurde vom Justizministerium mit Vorladungen einer Grand Jury belegt mit der Androhung strafrechtlicher Anklagen.» – Sonntag 11. Januar 2026
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Am Sonntag veröffentlichte der Vorsitzende der Federal Reserve, Jerome Powell, eine Stellungnahme zu den Vorladungen durch eine Grand Jury die die Fed vom Justizministerium erhalten hatte im Zusammenhang mit seiner Zeugenaussage vor dem Senate Banking Committee im Juni 2025. Das DoJ droht mit einer strafrechtlichen Anklage gegen Powell wegen seiner Aussagen über das mehrjährige Projekt zur Renovation historischer Federal Reserve-Bürogebäude.
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Jerome Powell machte deutlich, dass er der Ansicht sei, dass diese Drohungen nicht seine Zeugenaussage betreffen, sondern vielmehr die Entscheidungen und den Kurs der Fed in Bezug auf die Zinspolitik. Die Fed trifft diese Entscheidungen mit dem Ziel, dem öffentlichen Interesse am besten zu dienen und nicht um den Präferenzen des Präsidenten zu entsprechen.
Ein kurzer Krypto-Überblick: Kryptomarkt im Aufwind nach US-Inflationsdaten
Nach einem ruhigen Handelsverlauf über das Wochenende erlebte der Kryptomarkt einen deutlichen Aufwärtsimpuls, ausgelöst durch die Stellungnahme von Jerome Powell zu den Grand-Jury-Vorladungen des US-Justizministeriums. Die Bewegung erwies sich jedoch als nur kurzfristig, die Woche startete mit einem schwachen Montag. Am Dienstagmorgen setzte eine Erholung ein, die sich am Nachmittag beschleunigte, nachdem die US-Kerninflationsdaten (Core CPI) leicht unter den Erwartungen lagen. Der Markt scheint realisiert zu haben, dass die Inflation derzeit nicht wieder anzieht. Obwohl die US-Notenbank ihre Zinsentscheide derzeit nicht primär auf Inflationsdaten stützt, verlieh diese moderatere Inflationsrate dem Kryptomarkt Rückenwind.
Bitcoin wird aktuell bei 95’600 US-Dollar gehandelt, Ethereum notiert über 3’300 US-Dollar und Solana liegt bei 143 US-Dollar. Die gesamte Marktkapitalisierung des Kryptosektors erreichte in dieser Woche den höchsten Stand seit November 2025. Die Bitcoin-Dominanz legte im Wochenverlauf um 1 Prozent zu, während die Ethereum- Dominanz sogar einen Anstieg von fast 3 Prozent verzeichnete, was ETH in eine interessante Ausgangslage gegenüber Bitcoin bringt. Das ETHBTC-Verhältnis bewegt sich seit Anfang November kontinuierlich nach oben.
Der S&P 500 markierte am Dienstag ein neues Allzeithoch und überschritt erstmals die Marke von 7’000 Punkten. Der Nasdaq handelt zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch unter seinem Oktober-Hoch. Der Russell 2000 entwickelt sich weiterhin überdurchschnittlich und erreicht täglich neue Rekordstände, aktuell notiert er knapp unter 2’700 Punkten. Auch Gold und Silber erzielten in dieser Woche neue Allzeithochs, wobei Silber seit November deutlich besser abschneidet. In den vergangenen zwei Monaten stieg Silber gegenüber Gold um rund 60 Prozent.
Chart der Woche: Steht eine Bewegung im ETHBTC-Verhältnis bevor?
Das ETHBTC-Verhältnis präsentiert sich derzeit in einer spannenden Ausgangslage. Seit dem Tiefpunkt Anfang November steigt das Verhältnis stetig an und liegt aktuell rund 12 Prozent höher als noch vor zwei Monaten. In dieser Woche konnte Ethereum über 6 Prozent zulegen, während Bitcoin um 5 Prozent gestiegen ist.
Ein Blick auf die Spot-ETF-Zuflüsse dieser Woche zeichnet ein positives Bild für beide Anlageklassen. Auf Marktkapitalisierung bereinigt waren die Zuflüsse am Dienstag und Mittwoch in etwa gleich hoch, am gestrigen Tag konnte Ethereum jedoch mit deutlichem Abstand die Führung übernehmen.
Diese Entwicklung könnte sich in den kommenden Tagen und Wochen weiter zuspitzen, ein genauer Blick auf die Dynamik zwischen Ethereum und Bitcoin bleibt daher besonders lohnenswert.






