Den Weekly Wrap gibt es auch auf Spotify und Apple Podcasts. Es ist eine Zusammenfassung mit Hilfe von KI-Stimmen (auf Englisch verfügbar).
Die Top-Schlagzeilen dieser Woche
«Fed belässt Leitzins bei 3,75 Prozent und signalisiert längere Pause.» – Mittwoch, 28. Januar 2026
- Die US-Notenbank hat ihren Leitzins am Mittwoch unverändert bei 3,75 Prozent belassen. Damit will sie ihre geldpolitische Handlungsfähigkeit weiterhin frei von politischem Einfluss wahren.
- Notenbankpräsident Jerome Powell deutete anlässlich der anschliessenden Pressekonferenz an, dass diese Zinspause noch länger andauern dürfte.
«Weisses Haus lädt Banken und Krypto-Unternehmen zu Gesprächen über stagnierende Regulierung ein.» – Mittwoch, 28. Januar 2026
- Am kommenden Montag trifft sich das Weisse Haus mit Führungskräften aus der Banken- und Kryptoindustrie, um einen Ausweg aus der regulatorischen Sackgasse zu finden, in der sich die wegweisende Kryptogesetzgebung derzeit befindet.
- Im Mittelpunkt steht insbesondere die Behandlung von Zinszahlungen und anderen Erträgen, welche Krypto-Firmen auf Stablecoin-Bestände ihrer Kunden gewähren können.
«Trump will Kevin Warsh als neuen Fed-Chef nominieren.» – Freitag, 30. Januar 2026
- US-Präsident Donald Trump wird voraussichtlich am heutigen Freitag bekannt geben, Kevin Warsh als nächsten Vorsitzenden der US-Notenbank nominieren zu wollen.
- Warsh galt bereits seit Längerem als einer der Wunschkandidaten Trumps und absolvierte im Dezember ein formelles Vorstellungsgespräch im Weissen Haus.
- Der ehemalige Fed-Gouverneur war bereits von Präsident George W. Bush in das Gremium berufen worden und wurde auch 2017 als Kandidat für den Fed-Vorsitz gehandelt, unterlag damals jedoch Jerome Powell.
Ein kurzer Krypto-Überblick: 1,7 Milliarden US-Dollar an Liquidationen, während Bitcoin Richtung 80’000 US-Dollar fällt
In den vergangenen zwei Wochen hatten wir mehrfach betont, dass die Marke von 90’000 US-Dollar von zentraler Bedeutung sei. Ein nachhaltiger Bruch dieses Niveaus würde voraussichtlich den Weg für eine rasche Abwärtsbewegung ebnen. Genau dieses Szenario trat vergangene Woche ein: Bitcoin unterschritt die 90’000er-Marke und setzte seine Abwärtsbewegung nach kurzer Seitwärtskonsolidierung fort. Aktuell notiert Bitcoin bei 82’500 US-Dollar, was einem Wochenminus von knapp 5 Prozent entspricht.
Während der S&P 500 am Mittwoch noch ein neues Allzeithoch erreichte, liegt er derzeit rund 1,5 Prozent unter seinem Höchststand, parallel zur Korrektur am Kryptomarkt. Bemerkenswert ist auch die Entwicklung bei Gold: Nach einem neuen Allzeithoch von über 5’500 US-Dollar am Mittwoch fiel der Preis auf aktuell 5’170 US-Dollar, was einem Rückgang von fast 8 Prozent entspricht. Der gestrige Handelstag zählte zu den volatilsten überhaupt, mit einer Intraday-Spanne von fast 10 Prozent.
Chart der Woche: BTCUSD auf demselben Niveau wie im November
Bitcoin notiert derzeit auf einem ähnlichen Preisniveau wie im November: Das heutige Tagestief liegt lediglich 0,5 Prozent über dem Tiefstand vom November 2025. Ob dieses November-Tief in den kommenden Stunden oder Tagen unterschritten wird, bleibt abzuwarten. Viele Marktteilnehmer beobachten die aktuelle Preiszone mit Blick auf eine mögliche doppelte Bodenbildung. Sollte das Kursniveau von 80’000 US-Dollar nachhaltig unterschritten werden, dürfte sich der Weg in Richtung 74’000 US-Dollar eröffnen.






