Den Weekly Wrap gibt es auch auf Spotify und Apple Podcasts. Es ist eine Zusammenfassung mit Hilfe von KI-Stimmen (auf Englisch verfügbar).
Die Top-Schlagzeilen dieser Woche
«Vanguard und Charles Schwab ermöglichen Zugang zu Krypto und die Bank of America empfiehlt neu eine Krypto-Allokation von 1 bis 4 Prozent.» – Diese Woche
- Vanguard, der weltweit zweitgrösste Vermögensverwalter, wird neu Krypto-ETFs und -Fonds listen, darunter Produkte auf Bitcoin, Ether, Solana und XRP. Vanguard betont, dass das Unternehmen die meisten regulierten Krypto-ETFs und -Fonds unterstützen wird, jedoch keine eigenen Krypto-Produkte lanciert und weiterhin keine Fonds zulässt, denen Memecoins zugrunde liegen.
- Auch Charles Schwab kündigte Pläne an, im Jahr 2026 den Spot-Handel für Kryptowährungen zu eröffnen. Das Unternehmen beabsichtigt, nach internen Tests und einer begrenzten Pilotphase, Bitcoin- und Ethereum-Handel über seine Plattformen anzubieten.
- Die Bank of America empfiehlt ihren Kunden von Merrill und Merrill Edge nun eine Krypto-Allokation von 1 bis 4 Prozent und wird ab Anfang Januar die CIO-Abdeckung für vier Bitcoin-ETFs aufnehmen. Dadurch können mehr als 15’000 Berater digitale Vermögenswerte offiziell in Kundenportfolios integrieren.
«Sie haben mehr gekauft. Larry Fink über Staatsfonds und Bitcoin.» – Donnerstag, 4. Dezember 2025
- BlackRock-CEO Larry Fink sagte diese Woche, dass verschiedene Staatsfonds während der jüngsten Korrektur Bitcoin gekauft haben. Er erklärte: «Sie kaufen schrittweise nach, seit der Bitcoin-Preis von seinem Höchststand bei 126’000 US-Dollar gefallen ist. Ich weiss, dass sie in den 80’000ern mehr gekauft haben. Und sie bauen eine langfristige Position auf. Das ist kein Trade. Man hält es aus einem bestimmten Grund.»
- Im Verlauf des Jahres 2025 haben Staatsfonds aus Abu Dhabi und Liechtenstein öffentlich bekanntgegeben, dass sie Anteile am IBIT Bitcoin-Spot-ETF von BlackRock gekauft und gehalten haben.
Ein kurzer Krypto-Überblick: Bitcoin über 92’000 US-Dollar
Zum Zeitpunkt des Verfassens handelt Bitcoin über 92’000 US-Dollar, nachdem der Kurs letzte Woche noch bei 90’000 US-Dollar lag und gestern kurzzeitig 94’000 US-Dollar erreichte. Ethereum wird knapp unter 3’200 US-Dollar gehandelt und Solana notiert bei 140 US-Dollar. Die Bitcoin-Dominanz verläuft diese Woche weitgehend flach nach einem Anstieg am Dienstag und Mittwoch, während die Ethereum-Dominanz seit Montag um mehr als 6 Prozent gestiegen ist.
Die Woche begann mit einer kurzen, aber heftigen Abwärtsbewegung am Montag, nachdem die japanischen Aktienindizes zum Wochenstart im Minus eröffneten. Die Panik hielt jedoch nur kurz an und die meisten Krypto-Assets handeln mittlerweile über ihren Wochenendhochs. Die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung liegt rund 10 Prozent über dem Tiefstand vom Montag.
Der S&P 500 handelt knapp unter 6’900 Punkten und liegt damit rund 1 Prozent unter einem neuen Allzeithoch. Der US-Dollar-Index befindet sich auf dem tiefsten Stand seit Ende Oktober und ist über die vergangenen zwei Wochen um 1.5 Prozent gefallen. Gold zeigt weiterhin Stärke und notiert aktuell über 4’200 US-Dollar.
In den vergangenen Wochen wurde viel über Strategy (MSTR) gesprochen und die negative Stimmung schien ihren Höhepunkt Anfang dieser Woche erreicht zu haben. Die Aktie liegt jedoch seit Montag rund 20 Prozent im Plus.
Chart der Woche: Wie hat sich MSTR im Vergleich zu Bitcoin entwickelt?
Nach all den Diskussionen über Strategy in den vergangenen Wochen lohnt sich ein Blick auf die Preisentwicklung der MSTR-Aktie im Verhältnis zu Bitcoin. Zunächst jedoch ein kurzer Rückblick auf die jüngsten Ereignisse rund um Michael Saylor und sein Unternehmen Strategy. Während Saylor historisch stets betont hat, dass das Unternehmen seine Bitcoin nie verkaufen werde, erklärte CEO Phong Le am Sonntag, dass es tatsächlich ein Szenario gebe, in dem Strategy einen Teil seiner Bestände veräussern könnte. Dies wäre der Fall, wenn die Aktie unter 1x mNAV handeln würde und das Unternehmen gleichzeitig nicht in der Lage wäre, neues Kapital aufzunehmen. Er betonte jedoch ebenfalls, dass derzeit kein Verkaufsplan bestehe und die langfristige Haltestrategie unverändert bleibe. Dennoch ist es wichtig zu berücksichtigen, dass bei ausbleibenden Prämien und erschwerten Finanzierungsmöglichkeiten technische Teilverkäufe nötig werden könnten, um den Aktienwert zu schützen.
Nun zur eigentlichen Frage: Wie hat sich MSTR gegenüber Bitcoin in den vergangenen Jahren entwickelt? Interessanterweise wäre jeder Investor, der Strategy-Aktien vor 2024 gekauft hat, gegenüber Bitcoin heute noch immer im Gewinn. Allerdings hat die jüngste Korrektur der Aktie seit der US-Wahl sämtliche Gewinne seit dem Frühjahr 2024 ausgelöscht. Aktuell liegt MSTR mehr als 60 Prozent unter seinem Höchststand gegenüber BTC von vor einem Jahr.







