Was ist diese Woche passiert?
Die ganze Woche über lag das Hauptaugenmerk auf den Inflationsdaten in China und Amerika sowie auf möglichen Yen-Interventionen, da sich die japanische Währung der kritischen Schwelle von 145 pro Dollar näherte. Die Händler befürchten nach wie vor eine Deflation in China, doch nach Angaben der PBOC hat es in China keine Deflation gegeben und es besteht auch keine Gefahr einer solchen in der zweiten Jahreshälfte. Die Erwartung von wichtigen Inflationszahlen und Bankergebnissen dürfte den Aufwärtstrend im Laufe der Woche gebremst haben.
An den Kryptomärkten konnte Bitcoin seine Position stärken und überschritt die Marke von 31’000$, da potenzielle Bitcoin-ETF-Emittenten ihre Anträge erneut einreichten.
Insbesondere der erneute Antrag von BlackRock an der Nasdaq hat die Dominanz von Bitcoin in der Kryptoindustrie auf fast die Hälfte der Marktkapitalisierung ansteigen lassen. Die Aussage eines ehemaligen SEC-Vorsitzenden, dass einer ETF-Zulassung nur schwer zu widerstehen sei, wenn die Wirksamkeit nachgewiesen sei, trug sicherlich ebenfalls zur guten Stimmung bei. In der Zwischenzeit erlebte der NFT-Markt einen Einbruch, wobei die NFT-Kollektion des Bored Ape Yacht Clubs einen Rückgang des Bodenpreises erfuhr, was auf eine zunehmende Abkopplung von der anhaltend starken Leistung von Ether hinweist.
Im weiteren Verlauf der Woche verzeichneten die Märkte durchweg moderate Zuwächse, wobei die Anleger einen relativ optimistischen Ausblick beibehielten, da sich Anzeichen für ein Ende des amerikanischen Zinserhöhungszyklus abzuzeichnen begannen, insbesondere bei den CPI- und PPI-Daten am Montag, Dienstag und Mittwoch. Der chinesische Verbraucherpreisindex für Juni blieb hinter den Erwartungen zurück, was sich auf die asiatischen Aktien auswirkte und Bedenken hinsichtlich der wirtschaftlichen Erholung des Landes nach dem COVID aufkommen liess.



