Den Weekly Wrap gibt es auch auf Spotify und Apple Podcasts. Es ist eine Zusammenfassung mit Hilfe von KI-Stimmen (auf Englisch verfügbar).
Die Top-Schlagzeilen dieser Woche
«Die US-Produzentenpreise fielen im August unerwartet, während die Konsumentenpreise im Rahmen der Erwartungen lagen.» – Diese Woche
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Der US-PPI lag überraschend deutlich unter den Erwartungen bei 2,6 Prozent gegenüber erwarteten 3,3 Prozent. Auf Monatsbasis fiel der PPI um 0,1 Prozent nach einem Anstieg von 0,9 Prozent im Vormonat. Die am Donnerstag veröffentlichten CPI-Daten lagen hingegen leicht über den Erwartungen: plus 0,4 Prozent im Monatsvergleich gegenüber prognostizierten 0,3 Prozent. Für die Fed entscheidend war jedoch der Kern-CPI, der mit 0,3 Prozent exakt den Erwartungen entsprach. Der Anstieg der Inflation dürfte teilweise widerspiegeln, dass Unternehmen höhere Kosten infolge der von Donald Trump verhängten Zölle an die Konsumenten weitergegeben haben.
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Parallel zur Inflationsveröffentlichung meldete das US-Arbeitsministerium eine über den Erwartungen liegende Zahl an erstmaligen Anträgen auf Arbeitslosenhilfe. Diese erreichte den höchsten Stand seit Oktober 2021 und signalisiert damit eine zunehmende Schwäche am US-Arbeitsmarkt.
«Die Inflationsdaten dieser Woche in den USA waren der letzte Hinweis vor dem Zinsentscheid der Fed in der kommenden Woche.» – Diese Woche
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Es wird erwartet, dass die Federal Reserve nächste Woche die Zinsen um 25 Basispunkte senken wird. Die neuen Inflationsdaten dürften daran kaum etwas ändern. Der Markt preist aktuell eine Senkung um 25 Basispunkte mit einer Wahrscheinlichkeit von 91,8 Prozent ein, während die Wahrscheinlichkeit für eine grössere Senkung um 50 Basispunkte bei 8,2 Prozent liegt.
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Noch in der Vorwoche lag die Wahrscheinlichkeit für eine 50-Basispunkte-Senkung bei null Prozent. Sie hat sich erst seit Veröffentlichung der schwachen Arbeitsmarktdaten erhöht. So war der Juli-Bericht deutlich schwach ausgefallen, zudem wurden die Nonfarm-Payrolls für den Zeitraum bis März 2025 nachträglich um 911’000 Stellen nach unten revidiert.
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Mit mehr als 7 Billionen US-Dollar, die derzeit in Geldmarktfonds parkiert sind, könnten tiefere Zinsen historisch betrachtet Kapitalabflüsse in andere Anlageklassen auslösen, sei es in den Aktienmarkt oder in alternative Segmente wie Krypto.
Ein kurzer Krypto-Überblick: US-Aktienindizes und Gold auf Rekordniveaus – Krypto holt auf
Die Märkte legten in dieser Woche zu, nachdem die Inflationsdaten aus den USA veröffentlicht wurden und die Marktteilnehmer weiterhin mit Zinssenkungen durch die Fed in der kommenden Woche rechnen. Bitcoin notiert über 115’000 US-Dollar, Ethereum über 4’500 US-Dollar und Solana legte in dieser Woche um mehr als 15 Prozent zu. Der S&P 500 erreichte gestern mit knapp unter 6’600 Punkten ein neues Allzeithoch, während auch Gold im Wochenverlauf neue Rekordstände markierte und am Dienstag 3’675 US-Dollar erreichte.
Die Bitcoin-Dominanz setzt ihren Abwärtstrend fort, was Raum für teils explosive Bewegungen im Altcoin-Markt schafft. So verzeichneten PUMP und Mantle jeweils einen Anstieg von 35 Prozent, während PENGU allein in dieser Woche um 30 Prozent zulegte.
Obwohl ein grosser Teil der 100 grössten Krypto-Assets über die vergangenen 30 Tage hinweg noch leicht im Minus liegt, ist der September bislang positiv angelaufen. Die gesamte Marktkapitalisierung des Kryptomarktes ist seit Monatsbeginn um fast 7 Prozent gestiegen.
Die typische September-Saisonalität spricht bislang gegen die Bären. Entscheidend wird sein, ob der Zinsentscheid der Fed in der kommenden Woche zu einem „Sell the News“-Ereignis führt oder ob die Aufwärtsdynamik anhält.
Chart der Woche: BTC-Gold-Ratio – Holt die digitale Version endlich auf?
Gold handelt derzeit auf Rekordniveaus, da Zentralbanken weltweit, darunter insbesondere China sowie verschiedene BRICS-Staaten, ihre Goldreserven in den vergangenen Monaten und Jahren kontinuierlich ausgebaut haben, um ihre Bestände stärker von USD-basierten Reserven zu diversifizieren. China hat seine Goldkäufe zehn Monate in Folge erhöht und die Reserven bis Ende August auf über 74 Millionen Feinunzen gesteigert. Die BRICS-Staaten befinden sich bereits im dritten Jahr in Folge, in dem ihre jährlichen Goldkäufe die Marke von 1’000 Tonnen überschreiten.
Vor dem Hintergrund dieser beschleunigten Goldakkumulation stellt sich die Frage: Welche Bedeutung hat dies für Bitcoin? Im Vergleich zu Gold notiert Bitcoin aktuell rund 20 Prozent unter seinem Allzeithoch von Dezember 2024. Bemerkenswert ist zudem, dass das BTC/Gold-Verhältnis tiefer liegt als noch im Jahr 2021. Die jüngsten Kursbewegungen der vergangenen Tage deuten allerdings auf eine gewisse Entspannung hin. Könnte es nun an der Zeit sein, dass die digitale Version ihren physischen grossen Bruder wieder einholt?






