Die Top-Schlagzeilen dieser Woche
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Die Top-Schlagzeilen dieser Woche
«Die Ethereum Foundation durchläuft eine tiefgreifende Umstrukturierung: Beide Co-Executive-Directors treten zurück, die Budgets schrumpfen und neue Organisationen treten an, um die Last mitzutragen.» – Die vergangenen zwei Wochen
- Der ehemalige Mitwirkende der Ethereum Foundation (EF), Trent VanEpps, warnte vor einer möglichen Finanzierungskrise für die Kernentwicklung innerhalb der nächsten 3 bis 9 Monate und verwies dabei auf die Ausgabenkürzungen der EF sowie das auslaufende Client Incentive Program. Den jährlichen Finanzierungsbedarf der Kernentwicklung bezifferte er auf rund 30 Millionen US-Dollar und argumentierte, die EF sei nie als dauerhafte Verwalterin des Netzwerks vorgesehen gewesen, weshalb künftig möglicherweise neue Finanzierungsinstitutionen erforderlich seien.
- Zeitgleich trat Co-Executive-Director und Vorstandsmitglied Hsiao Wei Wang per Donnerstag letzer Woche zurück, nach dem bereits zuvor erfolgten Ausscheiden des Mit-Co-Executive-Directors Tomasz Stańczak, womit beide Positionen unbesetzt bleiben. Innerhalb von fünf Monaten haben die EF damit mindestens acht führende Mitglieder verlassen, was Fragen zur personellen Fluktuation in der Führung und zur künftigen Governance aufwirft.
- Nach den Ankündigungen der Vorwoche ging in dieser Woche Ethlabs als unabhängige, gemeinnützige Ethereum-Organisation für Forschung und Entwicklung an den Start, gegründet von ehemaligen EF-Forschenden und unterstützt von BitMine, SharpLink, Joe Lubin, Anchorage, Octant und SNZ. Sie konzentriert sich auf die Protokollforschung und betont, dass kein Geldgeber Einfluss auf ihre Roadmap nehmen werde.
- Einen Tag später präsentierte die EF eine neue Struktur rund um fünf Arbeitscluster: Protokoll, Zugang, Nutzer, Community und Institutionen, ergänzt um den Bereich Operations. Zugleich gab sie bekannt, 54 Stellen gestrichen zu haben, rund 20 Prozent der bisherigen Belegschaft. Vitalik Buterin erklärte, das Budget für 2026 werde um rund 40 Prozent sinken, da die EF zu einem Stiftungsmodell übergehe.






