Die Top-Schlagzeilen dieser Woche
Die Top-Schlagzeilen dieser Woche
«FTX-Auszahlung über 900 Millionen US-Dollar startet am 31. Juli.» – Freitag, 17. Juli 2026
- Am vergangenen Freitag gab FTX bekannt, dass nächste Woche, am 31. Juli, die fünfte Auszahlungsrunde an die Gläubiger beginnt. Ausbezahlt werden rund 900 Millionen US-Dollar an jene Gläubiger, welche die erforderlichen Vorbereitungsschritte bis im Juni dieses Jahres abgeschlossen haben.
- Die berechtigten Gläubiger sollten die Mittel innerhalb weniger Geschäftstage nach dem 31. Juli über den von ihnen gewählten Auszahlungsdienstleister erhalten.
- Es handelt sich um die fünfte Runde der Gläubigerauszahlungen. Die vier vorangegangenen Runden, deren erste Anfang 2025 startete und deren letzte im März 2026 erfolgte, haben bereits rund 10 Milliarden US-Dollar an die Gläubiger ausbezahlt. Weitere Tranchen hängen von der laufenden Bereinigung der verbleibenden Rückstellungen für strittige Forderungen sowie von der weiteren Verwertung von Vermögenswerten ab.
«Die Wahrscheinlichkeit für den Clarity Act stieg am Dienstag über 50 Prozent und liegt nun wieder bei 37 Prozent.» – Diese Woche
- Zu Wochenbeginn kursierten Berichte, wonach Präsident Donald Trump einer Ethikbestimmung im CLARITY Act zugestimmt habe. Damit fällt die letzte grosse Hürde auf dem Weg zu einer Abstimmung des Senats über das Gesetz zur Kryptomarktstruktur. Die Bestimmung würde Präsidenten, Vizepräsidenten, Mitgliedern des Kongresses sowie weiteren Bundesbeamten untersagen, während ihrer Amtszeit von digitalen Vermögenswerten zu profitieren.
- Diese Nachricht dürfte den sprunghaften Anstieg der Wahrscheinlichkeiten auf Polymarket und Kalshi ausgelöst haben, da viele Trader davon ausgingen, dass die Ethikbestimmung die Demokraten dazu bewegen könnte, gemeinsam mit den Republikanern für die Vorlage zu stimmen. Am Mittwoch schrieb jedoch Eleanor Terrett auf der Plattform X, dass das Ethikpaket tatsächlich zwischen dem Weissen Haus und den republikanischen Senatoren Lummis und Moreno ausgehandelt worden sei und bislang keine Zustimmung der Demokraten vorliege. In der Folge fielen die Wahrscheinlichkeiten auf das Niveau vor der Ankündigung zurück.
«Ölpreise steigen sprunghaft angesichts erneuter Eskalation im Nahen Osten.» – Diese Woche
- In dieser Woche setzen die USA ihre Angriffe auf Iran fort, während Teheran seine Attacken auf Verbündete der USA in der Region ausweitet. Jordanien und Kuwait meldeten am Donnerstag iranischen Beschuss. Das Vereinigte Königreich riet von allen nicht zwingend notwendigen Reisen nach Kuwait und Bahrain ab.
- Präsident Trump erklärte in den sozialen Medien, die USA würden Iran für sämtliche künftigen Angriffe der Huthi in der Strasse von Hormus verantwortlich machen, und drohte mit einer «massiven militärischen Bestrafung», sollte die Gruppe erneut Schiffe angreifen.
- UNO-Generalsekretär António Guterres warnte in dieser Woche, die Lage im Nahen Osten gerate ausser Kontrolle, und forderte die Beteiligten zur Deeskalation auf.
- Der Ölpreis überschritt erstmals seit Mai die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel, da der sich ausweitende Konflikt eine weitere Verknappung des globalen Angebots befürchten lässt.
«Selbst die positiven Quartalszahlen dieser Woche rechtfertigen für viele Investoren die hohen Bewertungen nicht.» – Diese Woche
- Die Zweitquartalszahlen von Alphabet und Tesla wurden in dieser Woche am Mittwoch nach Börsenschluss erwartet. Damit legten die ersten beiden der sogenannten «Magnificent Seven» ihre Ergebnisse für das zweite Quartal vor. Viele Investoren erhofften sich zusätzliche Belege dafür, dass sich die Milliardeninvestitionen dieser Unternehmen in künstliche Intelligenz weiterhin auszahlen.
- Die Wall-Street-Indizes schlossen am Donnerstag tiefer, wobei der Nasdaq um mehr als 2 Prozent nachgab, da die Quartalszahlen die Sorgen über die überaus hohen KI-Ausgaben nicht zerstreuen konnten.
- Die rasant steigenden Ölpreise dieser Woche waren für die Aktienindizes zwar ebenfalls keine Hilfe, doch fehlte es nach den Quartalszahlen merklich an Enthusiasmus. In der Gesamtbetrachtung fallen die Ergebnisse nicht schlecht aus, doch bei vielen Unternehmen sorgte jeweils ein bestimmter Aspekt für Kursverluste. Derzeit braucht es wenig, damit Aktien abverkauft werden.
- Die Aktien von Googles Muttergesellschaft Alphabet fielen um 7 Prozent und waren damit nach der Meldung höherer Ausgabenpläne bei gleichzeitigem Mittelabfluss der zweitgrösste Belastungsfaktor für den Leitindex. Die Tesla-Aktie brach um 14.5 Prozent ein, nachdem das Unternehmen im zweiten Quartal erstmals seit mehr als zwei Jahren einen negativen freien Cashflow ausgewiesen hatte.






